2016-10-15

die Annenstrasse...

Ich habe ja schon von den unbekannten und eigenartigen Tafeln auf der Annenstrasse geschrieben. Ausnahmsweise darf man hier zwischen Strasse und Radweg wählen. Diese Inkonsequenz macht diese Strasse allerdings noch chaotischer und m.E. furchtbarer.
Nicht nur wechselt der Radweg abrupt von der Strasse auf den Gehsteig, um dann zwischen Haltestelle und Wartehäuschen durchzuführen.
Statt den Radweg konsequent (und von Beginn der Umbauarbeiten an) einzuplanen stellt man jetzt Tafeln auf, die keiner kennt und die bedeuten, dass wir den Radweg gar nicht benutzen brauchen.
So kommt es zu unnötigen Rempeleien mit den Wartenden, die Gehsteige sind für Gastgärten und damit für soziale Bereiche zu eng, und trotzdem kommt niemand voran! Die Wartenden bei den Haltestellen werden von den Fahrrädern behindert und gefährdet, die FahrradfahrerInnen  geraten regelmässig in eine Menge von Leuten die hektisch über den "Radweg" laufen. Die Strassenbahnen müssen hinter den Rädern herfahren und für Autos ist überhaupt nur ein Teil befahrbar.
Unglaublich, wie man mit so langer und teurer Planung und einer so breiten Strasse nicht einmal eine Gruppe der VerkehrsteilnehmerInnen zufriedenstellen kann!
siehe auch einen Beitrag von Melanie Schober:
Und es könnte so viel besser gehen, etwa in Brüssel:
http://www.zukunft-mobilitaet.net/163099/urbane-mobilitaet/bruessel-fussgaengerzone-boulevard-anspach-umbau-anspachlaan/